Roter Drache
 

Roter Drache (engl. Red Dragon) ist ein 1981 erschienener Roman des US-Autors Thomas Harris. Er handelt von dem FBI-Agenten Will Graham, der mit Hilfe des kannibalistischen Psychiaters Hannibal Lecter auf einen Mörder Jagd macht, der Familien tötet. Die deutschsprachige Übertragung von Sepp Leeb wurde erstmals 1988 im Heyne VerlagMünchen, veröffentlicht.

Roter Drache ist der erste Teil der bisher vierteiligen Hannibal Lecter-Buchreihe. Es folgten Das Schweigen der Lämmer (1988), Hannibal(1999) und Hannibal Rising (2006)

Inhaltlich stellt "Roter Drache", nach "Hannibal Rising", den zweiten Teil der Handlung um Hannibal Lecter dar. Auf ihn folgen "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal".


FBI-Agent Will Graham gelang es vor Jahren den Kannibalen Dr. Hannibal Lecter festzunehmen, der seine Opfer nicht einfach ermordete sondern auch ihre Organe aß. Drei Jahre später wird Graham von seinem ehemaligen Kollegen Crawford aufgesucht, der ihn in einem Fall um Hilfe bittet. Ein Mörder tötete bereits zwei fünfköpfige Familien. Im Haus beider Familien waren die Spiegel zerschlagen und Spiegelscherben in die Augen und in die Vagina der Familienmutter eingefügt. Die toten Familienmitglieder wurden in die Nähe gesetzt, damit sie sehen können, wie der Mörder die Mutter anfasst und sie vergewaltigt.Handlung

Graham ist schließlich auf die Hilfe seines ehemaligen Erzfeindes angewiesen. Hannibal Lecter soll ihm dabei helfen, den neuen Psychopathen, der in der Presse als „Tooth Fairy“ (dt.Zahnfee) bezeichnet wird, zu überführen. Hannibal versorgt jedoch „Tooth Fairy“, nachdem dieser mit ihm in Kontakt tritt, mit Informationen über Graham...

Wissenswertes

  • Der Rote Drache ist Thema eines Gemäldezyklus von William Blake und wurde von ihm in verschiedenen Variationen gemalt. Das Aquarell befindet sich im New Yorker Brooklyn-Museum.
  • In diversen Auflagen des Buches in deutscher Sprache wurde der im Original als Toothfairy (dt. "Zahnfee") bezeichnete Serienmörder sinnentstellend als Zahnschwuchtel übersetzt. Das Wort Fairy bezeichnet im englischen sowohl eine Fee, als auch umgangssprachlich einen Schwulen, bzw. eine Tunte. Die Zahnfee dagegen ist eine im deutschen Sprachraum wenig geläufige Figur aus angloamerikanischen Kindergeschichten.





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